Voraussetzungen:
-> Wunde kann genäht bzw. geklammert werden und zügig abheilen (ca. 10-12 Tage)
Beispiel: Aseptisches OP-Wunden, frische infektionsfreie Verletzungen, die nicht älter als 4-6 Stunden sind
Beispiel: Verbrennungen, Dekubitus, diabetisches Fußulkus, Ulcus cruris
Wenige Minuten nach Verletzung beginnt ein komplexer Wundheilungsprozess:
1. Exsudationsphase oder Reinigung-, Inflammations- oder Entzündungsphase
2. Proliferationsphase oder Granulationsphase
3. Regenerationsphase oder Epithelisierungsphase
Abbildung 1 Wundheilungsphasen (Protz & Timm, 2020, S. 670)
Von außen einwirkende, zum Teil sichtbare Störfaktoren.
Systematische Grunderkrankungen/allgemeine Faktoren, die den gesamten Organismus betreffen.
-> Für erfolgreiche Wundbehandlung zunächst auf die lokalen und systematischen Störfaktoren reagieren und die Grunderkrankungen behandeln.
Protz, K. & Timm, J. H. (2020): Wundmanagement. In: I care Pflege (S. 666-691). Stuttgart: Thieme.
Kathrin Ebertsch
Teamleitung Projektmanagement
Stabsstelle Digitalisierung und Pflegewissenschaft, Universitätsklinikum Augsburg