Thrombose (Blutpfropfbildung): Lokale Gerinnung in einem Blutgefäß. Je nach Sitz des Thrombus (Blutgerinnsel) innerhalb der Blutstrombahn unterscheidet man zwischen arterieller und venöser Thrombose.
Was sind die Risikofaktoren?
Persönliche Veranlagung
Frühere Thrombose oder Lungenembolie
Blutgerinnungsstörung
Höheres Lebensalter (> 60 Jahre)
Übergewicht: Body-Mass-Index ≥ 30
Therapie mit Kontrazeptiva („Pille“)
Schwangerschaft und Wochenbett
Ausgeprägte Varikosis
Akutrisiko
Operative Eingriffe oder Verletzungen mit je nach Art hohem, mittlerem oder geringem Risiko
Immobilität
Maligne (bösartige) Erkrankung
Chronische Herzinsuffizienz, Z. n. Herzinfarkt
Akute Infektionen, Sepsis, entzündliche Erkrankungen mit Immobilität
Ziele der Thromboseprophylaxe
Ziele beziehen sich vor allem auf die Verbesserung des venösen Rückflusses, da Gerinnungseigenschaften und Venenwandschädigungen durch pflegerische Maßnahmen nur schwer zu beeinflussen sind.
Welche Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe gibt es?
Die Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe bestehen aus drei Säulen:
Basismaßnahmen
Frühmobilisation
Bewegungsübungen
Anleitung zu Eigenübungen
Aktive und passive Bewegungsübungen im Bett bei Immobilität