Das können Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte sein.
Es hat sich auch ein Berufsbild, das in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, entwickelt.
Viele Berufsgruppen sind unbewusst Trauerbegleiter wie z.B. Pflegepersonal im mobilen und stationären Bereich, Ärzte, Pädagogen.
Sie begleiten z.B. bei Scheidung, Trennung, Unfall, Krankheit, Tod, Verlust, Veränderung usw.
Sie akzeptieren, stärken, stützen, begleiten auf dem Weg des Loslassens, damit eine Neuorientierung und der Weg zurück ins Leben möglich wird.
Sie unterstützen Trauernde dabei, vorhandene Stärken und Ressourcen zu nützen.
Sie stehen den Menschen in ihrer Trauer achtsam, respektvoll und einfühlsam zur Seite.
Sie besitzen Wissen um die einzelnen Trauerphasen und nützten dieses, um ein bewusstes Durchleben der Trauerphasen zu ermöglichen.
Was sind die Bedürfnisse von Sterbenden?
Vielfältige Bedürfnisse höchst unterschiedlicher Art
Enorme Wichtigkeit in Frieden gehen zu können
Erfüllung der Wünsche und Bedürfnisse, damit das Gehen und Loslassen zufrieden und ruhig sein kann
Die Bedürfnisebenen von Sterbenden können an die Bedürfnisse nach Maslow angelehnt werden. Eine Bedürfnisebene muss gestillt sein, damit die nächste erreicht wird. Kontext, individuelle Geschichte, kulturelle und soziale Prägung der Trauerenden und Sterbenden dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden.
Tabelle 1: Bedürfnisebenen nach Maslow
Die vier Dimensionen des biopsychosozialen Modells müssen bei der Begleitung und Betreuung von sterbenden Menschen unbedingt berücksichtigt werden: Der Mensch als Einheit von Körper, Psyche, Geist und Umfeld.
Literatur
Wehner, L. & Husi-Bader, B. (2014): Trauerbegleitung. Pro Care, 22-27.
Autor:in
Kathrin Ebertsch
Teamleitung Projektmanagement
Stabsstelle Digitalisierung und Pflegewissenschaft, Universitätsklinikum Augsburg