Dehydratationsprophylaxe

Was ist eine Dehydratationsprophylaxe?

Dehydratation (Hypohydratation): Wasserverlust im extrazellulären Raum, ggf. verbunden mit einer Volumenveränderung des Intravasal- und Intrazellulärraums.

Dehydratationsprophylaxe: Maßnahmen, um kritischen Wasserverlusten vorzubeugen.

Ursachen einer Dehydratation

  • Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, Patient bzw. Patientin trinkt zu wenig.
  • Erhöhte Flüssigkeitsabgabe, z. B. durch Schwitzen, Diarrhö, Diuretika.

Symptome

Fehlender Speichelsee unter der Zunge, trockene Mundschleimhaut mit Schluckstörungen, geringe Urinmenge, Tachykardie, Hypotonie, eingefallene Augen und Fontanellen, Durstfieber u. a.

Maßnahmen

  • Trinkmenge bestimmen, Mindesttrinkmenge festlegen.
  • Trinkplan bzw. Einfuhrprotokoll erstellen.
  • Flüssigkeitsaufnahme fördern, z. B. Lieblingsgetränke anbieten.
  • Über den Tag verteilt kleinere Trinkmengen reichen.
  • Passendes Trinkgefäß oder Hilfsmittel auswählen, nicht bis zum Rand füllen.
  • Getränk immer griffbereit stellen.

Was sind die Folgen einer Dehydrierung?

  • Trockene Haut
  • Verwirrtheit
  • Dunkelgelber Urin
  • Kreislaufbeschwerden
  • Herzrasen

Literatur

Menche, N., Keller, C., Teigeler, B. (2023). Pflege heute (8. Aufl., S. 132). Elsevier

Autor:in

Laura AnderleSabrina TilmesMehmet Can
Mitarbeiterin (ehem.)Wissenschaftliche Mitarbeiterin (ehem.)Pflegespezialist
Stabsstelle Digitalisierung und PflegewissenschaftStabsstelle Digitalisierung und PflegewissenschaftStation 8.1 HTC
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